Mittwoch, 6. August 2014

Putins Vergeltung + Nato Waffen nach Norwegen

Thema: Ukraine in der Krise
T-Online

Sanktionen wegen Ukraine-Krise
Putin droht dem Westen mit Vergeltung

05.08.2014, 19:49 Uhr | AFP, dpa
Nun holt Wladimir Putin zum Gegenschlag aus: Nachdem der Westen Sanktionen gegen sein Land beschlossen hat, droht der russische Präsident mit Vergeltung.

Nun holt Wladimir Putin zum Gegenschlag aus: Nachdem der Westen Sanktionen gegen sein Land beschlossen hat, droht der russische Präsident mit Vergeltung.

Russland müsse eine Reaktion auf die in der Ukraine-Krise verhängten Strafmaßnahmen vorbereiten, sagte Putin laut russischen Nachrichtenagenturen. Sein Regierungschef Dmitri Medwedew forderte ebenfalls, über Gegenmaßnahmen nachzudenken.

"Im Interesse unserer Produzenten"

"Die russische Regierung hat bereits eine Reihe von Gegenmaßnahmen vorgeschlagen zu den sogenannten Sanktionen, die von gewissen Ländern verhängt wurden", sagte Putin bei einer Reise nach Woronesch südlich von Moskau.

Unter den "aktuellen Bedingungen" sollte "im Interesse unserer Produzenten" darüber nachgedacht werden. "Ich habe heute eine entsprechende Anordnung erteilt", sagte Putin, der die westlichen Wirtschaftssanktionen als "inakzeptabel" kritisierte.

Überflugverbot als Reaktion?

Als Reaktion auf westliche Sanktionen könnte Russland zum Beispiel europäischen Airlines den Überflug über sein Territorium verbieten, berichtete die Moskauer Tageszeitung "Wedomosti". Das würde dann auch die Lufthansa betreffen. Ein entsprechender Schritt werde im Transport- und im Außenministerium geprüft, hieß es.

Kremlsprecher Dmitri Peskow äußerte sich aber skeptisch. "Man muss alle Vor- und Nachteile abwägen, um nicht den Amerikanern und Europäern zu ähneln und sich mit Sanktionen selbst den Hammer auf den Kopf zu schlagen", sagte Peskow. Regierungssprecherin Natalia Timakowa sagte, dem Kabinett liege kein solcher Vorschlag vor.

Ähnlich äußerte sich Michail Brjatschak vom staatlichen Komitee für Transport. "Russland hat sich in internationalen Abkommen verpflichtet, seinen Luftraum zur Verfügung zu stellen", sagte er. Bei einem Verbot würden dem größten Land der Erde jährlich rund 300 Millionen US-Dollar (etwa 224 Millionen Euro) Gebühren aus den Überflugrechten entgehen. "Das sind gute Einnahmen", sagte Peskow.

Sanktionen könnten Russland in Rezession stürzen

Russische Regierungsvertreter zeigten sich bislang demonstrativ unbeeindruckt von den Sanktionen. Internationale Experten erwarten jedoch, dass die russische Wirtschaft wegen der Strafmaßnahmen in die Rezession stürzt.

Die USA und die EU beschlossen im Juli weitreichende Wirtschaftssanktionen, um Moskau zur Änderung seines Verhaltens in der Ukraine-Krise zu zwingen. Der Westen wirft Putin vor, die pro-russischen Separatisten im umkämpften Osten der Ukraine mit Waffen und Kämpfern zu unterstützen.
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Ria Novosti
US-Transportschiff bringt schwere Waffen zu Nato-Stützpunkten in Norwegen

Nato verstärkt Aktivitäten an Russlands Grenzen

Panzer M1A1 Abrams im Irak (Archivbild) © Flickr/ U.S. Forces Iraq / Timothy Koster
MURMANSK, 05. August (RIA Novosti).
Das US-Transportschiff PFC Dewayne T. Williams wird in dieser Woche zu den Nato-Militärlagern in Norwegen schwere Panzer M1A1 Abrams, Schützenpanzerwagen und Schützenpanzer bringen, wie norwegische Massenmedien unter Hinweis auf Quellen im Verteidigungsministerium des Landes berichten.

„Die amerikanischen Erfahrungen bei dem Krieg in Afghanistan diktieren die Notwendigkeit eines Austauschs von Waffen“, schreibt die norwegische Tageszeitung „Adresseavisen“ unter Berufung auf eine Quelle im Verteidigungsministerium Norwegens.

Das Schiff soll am 10. August eintreffen in Namdalseid. An seinem Bord hat es schwere Panzer M1A1 Abrams, Schützenpanzerwagen, Schützenpanzer und andere Technik.

„Das sind modernere und schwerere Waffen als jene, die sich auf Stützpunkten in Zentralnorwegen befinden“, schreibt die Zeitung weiter.

Stale Ulriksen, Experte am norwegischen Institut für internationale Politik, den die Zeitung um einen Kommentar ersuchte, ist der Auffassung, dass der Transport neuer Waffen von einem „düstereren“ Blick der USA auf die Entwicklung der Situation in Europa zeuge.

„Das kann mit dem Konflikt in der Ukraine zu tun haben“, führt die Zeitung die Worte des Experten an.


» der Kommentar des Blogschreibers «
Muss man das verstehen?
Mit lautem Geschrei weisen die Heuchler auf russische Truppenaufmärsche innerhalb Russlands, "in der Nähe der ukrainischen Grenze" hin, selber aber sitzt die Nato mitsamt dem CIA schon lange mittendrin in Kiew und stationiert schwere Waffen in den Ländern rund um Russland.
Handelt so eine christlich jüdische Wertegemeinschaft von der unser aller Kanzlerin bei jeder sich bietenden Gelegenheit schwadroniert? Woher nimmt diese Kanzlerin, "ich will die Bundeskanzlerin aller Deutschen sein", eigentlich die Legitimation für ihr Sanktionschaos?


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