Sonntag, 24. August 2014

OSZE in Ukraine bestätigt: Alle Lastwagen nach Russland zurückgekehrt

RIA Novosti
Thema: Russische Hilfsgüter für Ost-Ukraine

MOSKAU, 23. August (RIA Novosti).
Alle russischen Lastkraftwagen, die am Freitag humanitäre Hilfe in die Ostukraine gebracht hatten, sind nach Russland zurückgekehrt. Das bestätigten auch die Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in der Ukraine.

„Der russische Konvoi ist über den Grenzübergang Donezk aus der Ukraine zurückgekehrt“, teilte die Special Monitoring Mission (SMM) mit. Am Samstag seien 220 Fahrzeuge auf russisches Territorium zurückgefahren. Davor bereits waren sieben weitere Fahrzeuge zurückgekehrt.

Russlands stellvertretender Katastrophenschutzminister Eduard Tschischow hatte Journalisten mitgeteilt, dass insgesamt 227 Fahrzeuge beim Hilfstransport in die Ukraine eingesetzt worden seien. Die Fahrzeuge seien von russischen und ukrainischen Zoll- und Grenzbeamten kontrolliert worden. Einwände seien keine erhoben worden. Auf dem Rückweg seien alle Lastwagen leer gewesen.



RIA Novosti
Thema: Entwicklung in Ostukraine

Kein Engagement in Ukraine: Russisches Militär weist „leere“ Vorwürfe der Nato zurück

MOSKAU, 22. August (RIA Novosti).
Das Verteidigungsministerium in Moskau hat die Behauptung von Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen, dass russische Soldaten und Artillerie in den Ukraine-Konflikt involviert seien, als „leeres Gerede“ zurückgewiesen.

Foto: © AP/ Evgeniy Maloletka
„Wir achten auf die leeren Erklärungen von Herrn Rasmussen und dessen Pressesprecher schon nicht mehr. Es hat keinen Sinn, sie substantiell zu kommentieren“, sagte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, am Samstag. Er verwies darauf, dass Rasmussens Amtszeit als Nato-Generalsekretär offiziell am 31. Juli geendet habe. „Heute spricht er nicht so im Namen des Bündnisses, sondern eher als Organisator des Nato-Gipfels am 4. September in Wales.“ Laut Konaschenkow hängt Rasmussens weitere Karriere „von der Promotion dieses Events“ ab.

Rasmussen hatte am Freitag Moskau vorgeworfen, dass russische Artillerie gegen die ukrainischen Streitkräfte eingesetzt werde - sowohl vom russischen als auch vom ukrainischen Territorium aus. Die Quelle für seine Behauptung nannte er nicht.


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