Freitag, 22. August 2014

+ Neuer Flyer: Schwarzes Gift + Menschenkette gegen die Kohle + Slowakei: Atomkraft ist billig und klimafreundlich

 
Donnerstag, 21.08.2014
  Newsletter
 
 
 
   
 
 
 
Neuer Flyer:
Schwarzes Gift
 
 
 
Faltblatt schwarzes Gift
Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,
vier der fünf schmutzigsten Kraftwerke Europas stehen in Deutschland. Sie alle verbrennen Kohle, ebenso wie die restlichen der 30 größten Dreckschleudern in der EU. Keine andere Form der Energieerzeugung stößt mehr Treibhausgase aus. Im letzten Jahrzehnt hat es einen globalen Kohleboom gegeben – um 60 Prozent wuchs die Förderung von Stein- und Braunkohle in diesem Zeitraum weltweit. So heizt die Kohle den Klimawandel an und ist der Grund dafür, dass Deutschland und die EU ihre Klimaziele verfehlen werden, wenn wir die Politik nicht zur Einsicht bewegen.
Doch nicht nur das – Kohlekraftwerke sind auch hauptverantwortlich für den Ausstoß des gesundheitsschädlichen Quecksilbers. Daneben kommen zahlreiche andere Schadstoffe wie Feinstaub oder radioaktive Stoffe als lautlose Killer aus den Schloten, verschmutzen Luft und Gewässer und lösen teilweise tödlich verlaufende Krankheiten wie Lungenkrebs oder Herzinfarkte aus.
Mit unserem neuen Faltblatt „Schwarzes Gift“ können Sie sich und Ihre Freunde und Bekannte über die schädlichen Auswirkungen der Kohlekraft auf Mensch und Umwelt informieren. Auf unseren Energie & Klima-Seiten finden Sie Hintergrundinformationen zur Kohle.
Hier können Sie unseren Flyer online lesen.
Hier können Sie den neuen Flyer bestellen:
Faltblatt bestellen

Mit Ihrer Spende und Ihren Beiträgen ermöglichen Sie unsere Aufklärungsarbeit
 
Online spenden
Alternativ können Sie jetzt auch schnell und bequem per PayPal-Logospenden.

Unsere bundesweit erfolgreichen Kampagnen und die kontinuierliche Arbeit des Umweltinstitut München e.V. sind nur möglich durch die regelmäßigen Beiträge unserer Förderer. Jedes neue Fördermitglied erhält eine attraktive Prämie aus unserem Programm.
Foerdermitglied werden
 
 
 
Menschenkette gegen die Kohle
 
 
 
Menschenkette
 
Für den Abbau der Kohle werden überall auf der Welt Naturräume zerstört und Menschen ihrer Heimat und Lebensgrundlage beraubt. In immensen Tagebauen fressen sich Bagger in die Landschaft und verwüsten große Landstriche. Versauerte Seen, verockerte Flüsse und Gebiete, die wegen Rutschungsgefahr nicht mehr betreten werden können – diese Phänomene sind auch im Umkreis der deutschen Braunkohletagebaue allgegenwärtig.
Dagegen wendet sich die internationale Anti-Kohle-Menschenkette am 23. August in der Lausitz, bei der tausende Menschen zwei von der Abbaggerung bedrohte Orte – Kerkwitz in Deutschland und Grabice in Polen – verbinden werden. Das Umweltinstitut München unterstützt die Menschenkette. Besuchen Sie unseren Infostand vor Ort in der NGO Area.
Gemeinsam können wir die Braunkohle stoppen und weitere Tagebaue in Europa verhindern. Machen Sie mit! Das umfangreiche Rahmenprogramm, Informationen zum Zeitplan sowie Mitfahrgelegenheiten und Busse finden Sie hier.
 
 
 
2014  in der Slowakei:
Atomkraft ist billig und klimafreundlich
 
 
 
Kuehltuerme
Die Slowakische Regierung möchte am bestehenden Standort Bohunice neue Atomkraftwerke bauen. In einer Studie zum Umweltverträglichkeitsverfahren werden sechs verschiedene Reaktortypen als Optionen angegeben, die allesamt noch nirgends auf der Welt in Betrieb sind. Trotzdem wird behauptet, dass von allen keine Gefahr ausgeht. Unfälle mit grenzüberschreitenden Auswirkungen sind "praktisch ausgeschlossen".
Die Atomkraft ist billig, sauber, klimafreundlich und deshalb am besten geeignet, so das Fazit. Alle möglichen Alternativen werden als untauglich abgetan.
Weder Fukushima noch die Zeit- und Kostenexplosionen bei den Neubauten in Frankreich und Finnland werden in die Betrachtungen einbezogen.
Die selbst von den westeuropäischen Atomkonzernen anerkannte Tatsache, dass Atomkraft unwirtschaftlich und ohne Subventionen nicht marktfähig ist, scheint an der Slowakei völlig vorbei gegangen zu sein.
Das Umweltinstitut München e.V. hat im Rahmen des EU-weiten grenzüberschreitenden Umweltverträglichkeitsprüfungs­verfahrens eine ausführliche Einwendung erstellt und beim Slowakischen Ministerium eingereicht.
 
Mit herzlichen Grüßen, Ihr
Unterschrift Harald Nestler
Harald Nestler
Vorstand
 
 
 
 
Spenden
Nur mit Ihrer Hilfe können wir unsere unabhängige Forschungs- und Aufklärungsarbeit fortsetzen. Unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende! Hier können Sie bequem online spenden.
Natürlich können Sie auch auf unser Spendenkonto überweisen:
Umweltinstitut München e.V.
Kto. 8831101, BLZ 70020500
IBAN: DE70700205000008831101
BIC: BFSWDE33MUE
Bank für Sozialwirtschaft München
Spenden und Beiträge an das Umweltinstitut München e.V. sind steuerlich absetzbar und zwar bis zur Höhe von 20% Ihrer persönlichen Einkünfte.
Fördern
Unsere Unterstützerinnen und Unterstützer garantieren, dass wir auch in Zukunft unabhängig und kritisch arbeiten können. Hier können Sie bequem online Fördermitglied werden.
Weiterempfehlen
Wenn Ihnen unser Newsletter gefällt: Empfehlen Sie uns weiter!
Einfach auf "Weiterleiten" drücken oder übermitteln Sie Ihren Freuden und Bekannten folgenden Link: www.umweltinstitut.org/newsletter
Anregungen
Anregungen und Kritik sind immer willkommen!
newsletter@umweltinstitut.org
   
 
 
© Umweltinstitut München e.V. · Landwehrstraße 64a · 80336 München · umweltinstitut.org
 

Keine Kommentare :

Kommentar veröffentlichen