Dienstag, 14. Januar 2014

Von der Leyen: Bundeswehr soll „attraktiv für Familien“ werden

Thema: Bundeswehrkasernen als Kinderspielplätze?

Die Bundeswehr soll zu einem der attraktivsten Arbeitgeber Deutschlands werden. Dienst- und Familienzeiten werden besser aufeinander abgestimmt, so die Verteidigungsministerin. In den Kasernen wird Kinderbetreuung angeboten. Die Soldaten können Teilzeit und Elternzeit nutzen, Drei-Tage-Wochen sind so möglich.


Kitas in Kasernen: Verteidigungsministerin Von der Leyen will die Bundeswehr zu einem „attraktiven, familienfreundlichen Unternehmen“ umbauen. (Foto: dpa)
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat erste Pläne genannt, wie sie die Bundeswehr zu einem familienfreundlichen Unternehmen umbauen will.

„Mein Ziel ist es, die Bundeswehr zu einem der attraktivsten Arbeitgeber in Deutschland zu machen“, sagte die CDU-Politikerin der Bild am Sonntag. Die Truppe müsse „Dienst- und Familienzeiten besser aufeinander abstimmen“. Die Soldatinnen und Soldaten liebten ihren Beruf, wollten aber auch ihre Ehen halten und ein glückliches Familienleben führen.

Nach den Plänen der Ministerin sollten Soldaten künftig ganz selbstverständlich Teilzeit und Elternzeit nutzen können: „Wer etwa in der Familienphase die Option einer Drei- oder Viertagewoche nutzt, muss weiter Karriereperspektiven haben“, sagte die Mutter von sieben Kindern. Sie denke zudem an Lebensarbeitszeitkonten, auf die Überstunden eingezahlt werden und von denen Freizeiten abgehoben werden könnten, sei es für die Betreuung von kleinen Kindern oder alter Eltern.

Zu einer größeren Familienfreundlichkeit gehöre auch eine verlässliche Karriereplanung, sagte die Ministerin. „Karriere bei der Bundeswehr darf im Regelfall nicht bedeuten: immer im Dienst und alle paar Jahre ein Umzug.“ Da die Lebenspartner der Soldaten häufig selbst berufstätig seien, trügen Versetzungen große Spannungen in die Familien. Sie werde sich daher das System der nahezu automatischen Versetzungen alle zwei bis drei Jahre genau ansehen.

Als eine der ersten Maßnahme kündigte von der Leyen den Ausbau eines flexiblen Systems Kinderbetreuung in den Kasernen an. „Gerade für die Betreuung in Randzeiten müssten sehr viel mehr Tagesmütter zum Einsatz kommen“. In vielen Kasernen gebe es den Platz dafür.

Die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist auch wegen der Perspektiven für den Arbeitsmarkt ein Schwerpunktthema der großen Koalition. Auch die Regierungsmitglieder wollen selbst Akzente setzen. Von der Leyen, Familienminister Manuela Schwesig und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel wollen ihre Ministerjobs so organisieren, dass Zeit für die Familie bleibt. SPD-Chef Gabriel will sich – wie bisher auch schon – den Mittwochnachmittag für die Tochter reservieren. Schwesig war vergangene Woche allerdings mit ihrem Vorschlag für eine vom Staat bezuschusste Familienarbeitszeit in der Koalition auf Ablehnung gestoßen.

Mit freundlicher Genehmigung von DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN


Kommentare

» der Kommentar des Blogschreibers«

Ist der "attraktivste Arbeitgeber Deutschlands" schon von den Natogenerälen genehmigt?
Haben sie laut gelacht?
Passt sich die US-Armee an und führt auch Drei-Tage-Wochen ein oder versucht "Röschen" wieder einen Alleingang und die Befehlshaber wissen noch von gar Nichts?
Viele dumme Ideen hat sie schon gehabt, aber jetzt als Verteidigungsministerin werden sie auch noch albern.
Nach dieser Idee “embeddet Children” kann nur folgen:
Kampanzer Leopard 2, jetzt auch in pink und mit Kindersitz, Staubwedel statt Glattrohrkanone.
Nach misslungenem Zensurversuch des Internets durch die Familienministerin jetzt Deutschlands neuer Natobeitrag der Verteidigungsministerin, Combat-Uschi, der blonde Alptraum von Taliban und al Kaida!
Armes Deutschland!


Lesen Sie auch (hier) von der familienfreundlichen Bundeswehr

Dr. de Wahnsinn sagt:
Töten muss Spasss machen, da hat dir Ursel sicherlich recht.
Schön, dass es sie gibt.

Alice sagt:
na da KRIEGt der Begriff “Vater-Sohn-Tag” doch ne völlig neue Dimension! http://youtu.be/rDKmITMaVg0

Alte Zeiten... sagt:
Das dürfte erst der Anfang sein bei den “Umbauarbeiten” in der Politik …
Auch sehr familienfreundlich ist diese Auffassung wie man große Politik vom Küchentisch aus machen kann… Heimarbeit für Politikerinnen ist angesagt :
http://www.welt.de/politik/deutschland/article123449399/Und-jetzt-wird-von-zu-Hause-aus-regiert.html Und Kinder in BW-Kasernen werden sicher ein unverkrampftes Verhältnis zu Waffen und deren Gebrauch/Einsatz-Notwendigkeit bekommen.
Der Irrsinn geht immer schneller weiter in Richtung Wahnsinn …

Querdenker sagt:
Na da hat Zensursula ja mal wieder den richtigen Nerv getroffen. Wer hätte auch vermutet das ein Leben als Soldat einem geregelten Familienleben nicht gerade zuträglich ist. Da bedarf es natürlich dringendst einer Umstrukturierung mit Kasernen-Kitas und Teilzeitsoldaten. Und damit die Kleinen in der Kaserne nicht potentiell in ihrer Entwicklung gefährdet werden, müssen künftig Panzer und anderes Kriegsgerät in knallbunten Farben gestrichen werden. Dies muss natürlich auf die gesamte Kaserne ausgeweitet werden damit die Bundeswehr zu einem familientauglichen Unternehmen umgebaut werden kann, bei dem man gerne mit seiner gesamten Familie bis ins hohe Rentenalter verweilt. Als Vorbild für die “Familienfreundliche Kaserne der Zukunft” kann architektonisch natürlich nur das Hundertwasserhaus in Wien heran gezogen werden, denn es ist pädagogisch Wertvoll und somit auch förderlich für die Entwicklung der Kasernen-Kids.

Ich würde auch vorschlagen den strengen militärischen Ton einzudämmen damit die psychologischen Belastungsstörungen der Soldatinnen und Soldaten zurück gehen was somit ebenfalls im Sinne der Familie ist.
Hinzu kommt das man das Salutieren abschaffen sollte da dies eventuell schädigend auf die Verhaltensentwicklung der Kleinen wirken könnte. Statt dessen könnten die Soldatinnen und Soldaten ihren Vorgesetzten den Dienstgrad vortanzen oder sie ansingen.

Damit das ganze finanziert werden kann muss natürlich an anderer Stelle gespart werden. Hierzu eignet sich beispielsweise die Reduzierung der Uniformpflicht auf das Tragen einer einheitlichen Armbinde z.B. in Regenbogenfarbe. Dies würde jährlich mehrere Millionen einsparen das zum Ausbau der Kasernen-Kitas benutzt werden könnte.
Material wie Essgeschirr u.ä. können die Soldaten auch von zu Hause aus mit bringen. Um die horrenden Kosten für die Fahrzeuge bewältigen zu können, sollte die Bundeswehr Arbeitsaufträge aus der Industrie annehmen. Beispielsweise könnten die Teilzeitsoldaten ihre Dienstzeit effektiv dazu nutzen Ersatzteile zu verpacken was ebenfalls die beruflichen Chancen und die Aufstiegsmöglichkeiten erhöht. Den realen Kriegseinsatz können sie auch während ihrer Freizeit bei einer Runde Battlefield oder Counter Strike trainieren was zudem den Vorteil hätte, das Waffen und Fahrzeuge nicht verschlissen werden und keine unnötigen Munitionskosten für das Schießtraining verursacht werden.

Ungeachtet der Kosten müssen Familien natürlich auch während der Auslandseinsätze die Möglichkeit gegeben werden bei ihren Angehörigen zu verweilen. Hierzu sollte in den Camps spezielle Familiensektionen eingerichtet werden, die auch hierbei weit ersichtlich gekennzeichnet werden z.B. durch das Hissen einer Regenbogenflagge. Dies würde zudem die ganzheitliche Bildung der Kasernen-Kids fördern.

Bravo Uschi! sagt:
So ist es Recht. Nachdem Papi ein paar Taliban getötet hat, soll er mit seinem Kindern spielen. Das nennt man work-life-balance und ist in einem modernen Dienstleistungsunternehmen wie der Bundeswehr selbstverständlich.

Hört ihr die Motoren sagt:
Ursula von der Leyen “hat fertig”!Den Posten des Bundeskanzlers kann sie sich endgültig abschminken.Sie disqualifiziert sich selbst und verkommt zur reinen Lachnummer.Hut ab für denjenigen/diejenigen,die im Hintergrund die Fäden gezogen haben.
Frau von der Leyen ist ins offene Messer gelaufen.War da denn niemand der ihr beratend ,freundlich gesinnt zur Seite gestanden hat.
Der Weg wird bereitet für die Misere.Der kann es kaum erwarten die Frau Dr.Merkel zu beerben.


1 Kommentar :

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