Sonntag, 18. März 2012

Sie wollen uns doch nur helfen

„Zum gegenwärtigen Zeitpunkt der Weltgeschichte muss fast jede Nation zwischen alternativen Lebensformen wählen. Nur zu oft ist diese Wahl nicht frei. Die eine Lebensform gründet sich auf den Willen der Mehrheit und ist gekennzeichnet durch freie Institutionen, repräsentative Regierungsform, freie Wahlen, Garantien für die persönliche Freiheit von politischer Unterdrückung.
Die andere Lebensform gründet sich auf den Willen einer Minderheit, den diese der Mehrheit gewaltsam aufzwingt. Sie stützt sich auf Terror und Unterdrückung, auf die Zensur von Presse und Rundfunk, auf manipulierte Wahlen und auf den Entzug der persönlichen Freiheiten.

Kommt uns das bekannt vor? Ist das nicht die Realität?

Es ist der Anfang der sog. „Truman-Doktrin“ und die stammt aus der Rede von US-Präsident Harry S. Truman am 12. März 1947 vor beiden Häusern des Kongresses. Nachlesen kann man das bei Wikipedia. Konnte Truman Hellsehen oder haben sich die Verantwortlichen strikt an seine Doktrin gehalten und alles dafür getan, dass der Mann recht behielt?

…und so geht es weiter:
Ich glaube, es muss die Politik der Vereinigten Staaten sein, freien Völkern beizustehen, die sich der angestrebten Unterwerfung durch bewaffnete Minderheiten oder durch äußeren Druck widersetzen. Ich glaube, wir müssen allen freien Völkern helfen, damit sie die Geschichte auf ihre Weise selbst bestimmen können. Unter einem solchen Beistand verstehe ich vor allem wirtschaftliche und finanzielle Hilfe, die Grundlage für wirtschaftliche Stabilität und geordnete politische Verhältnisse bildet. Die Welt ist nicht statisch und der status quo ist nicht heilig. Aber wir können keine Veränderungen des status quo erlauben, die durch Zwangsmethoden oder Tricks wie der politischen Infiltration unter Verletzung der Charta der Vereinten Nationen erfolgen. Wenn sie freien und unabhängigen Nationen helfen, ihre Freiheit zu bewahren, verwirklichen die Vereinigten Staaten die Prinzipien der Vereinten Nationen.“

Da haben wir es, Amerika will der ganzen Welt helfen. Ein Land, das genauso oder sogar noch mehr pleite ist wie Griechenland, opfert sich für die ganze Welt. Wenn das mal nicht lobenswert ist! Achse des Bösen, Kriege für Öl, Besetzung ganzer Länder wegen Rohstoffen, alles nur Ablenkung. Sie wollen uns und der ganzen Welt helfen!

weiter bei Wikipedia:
„Auch das US-amerikanische Engagement im Koreakrieg und der Marshallplan wurden mit den Argumenten der Truman-Doktrin begründet. Durch die Truman-Doktrin wurde der außenpolitische Aspekt der Monroe-Doktrin endgültig abgelöst. Sie bildet auch die Rechtfertigung für die Intervention der USA in innere Konflikte anderer Nationen, etwa im Griechischen Bürgerkrieg, Koreakrieg oder in Vietnam. Die „Eindämmung“ des kommunistischen Machtbereichs zugunsten der „Freien Welt“ seitens der USA billigt diesen faktisch die Rolle einer globalen Ordnungsmacht zu - im Gegensatz zur in der Zwischenkriegszeit herrschenden Politik des Isolationismus.
Dieser Anspruch der USA als globale Ordnungsmacht spielt auch nach dem Ende des Kalten Krieges im „Krieg gegen den Terror“ noch eine große Rolle.“

Leider ist es so, dass Helfer und Geholfene eine sehr unterschiedliche Ansicht von Hilfeleistung haben.
Der größte Teil der Welt benötigt zwar Hilfe in Form von Lebensmitteln und sauberem Trinkwasser, die USA gewähren das bei totaler Unterwerfung und Ausbeutung, verstehen darunter ihre Art von Demokratie.
Sie tun und reden so als wollen sie uns helfen, machen sich die Erde dabei aber Untertan und suchen nur ihren eigenen Vorteil ohne Rücksicht auf uns.
Was sie Globalisierung nennen ist in Wirklichkeit die Ausbeutung Vieler zum Nutzen Weniger.
Es ist eine Umverteilung von Macht und Geld von unten nach ganz oben mit Unterstützung der "sebsternannten Elite", die sich zwar dazuzählen aber niemals dazugehören werden.

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